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Eigenfluoreszenz

Fluoreszenz leitet sich von Fluorit (CaF2) ab. Dieses Mineral hat wie viele andere Materialien die Fähigkeit, spontan Licht zu emittieren kurz nachdem es mit energiereicherem Licht angeregt wurde. Dieses Verhalten der Absorption kurzwelligen Lichts und der dadurch verursachten Emission längerwelligen Lichts wird als Fluoreszenz bezeichnet. Fluoreszenzen sind sehr lichtschwach und werden daher durch das intensivere Licht eines Mikroskops überstrahlt und sind dann nicht zu erkennen. Durch die Verwendung eines bestimmten Filters ist es jedoch möglich, das helle Anregungslicht und das schwache Fluoreszenzlicht im Strahlengang  zu trennen (Fluoreszenzmikroskop). Dadurch gelangt nur noch das Fluoreszenzlicht zur Bildentstehung.

Eine typische Anwendung ist die Bestimmung der Gesamtzahl lebender Mikroorganismen in einer Probe von Wasser, Abwasser, Getränke und Lebensmittel. Die vorbehandelte Probe wird über eine TRAKETCH PET- oder PC-Membran mittels Membranfiltermethode filtriert. Durch die Verwendung eines spezifischen fluoreszierenden Farbstoffs und eines Epifluoreszenzmikroskops können die lebenden von den inaktiven Mikroorganismen unterschieden und anschließend gezählt werden, da das Fluoreszenzlicht mit unterschiedlicher Wellenlängen emittiert wird. Diese Fluoreszenz ist jedoch nur zu erkennen, wenn die Filtermembran schwarz eingefärbt ist, um deren Eigenfluoreszenz drastisch zu reduzieren. „TRAKETCH® PET Black“ von SABEU zeichnet sich durch eine äußerst geringe Eigenfluoreszenz aus und ist daher ideal geeignet für den Einsatz zur Bestimmung lebender Mikroorganismen in der bakteriologischen Qualitätskontrolle.