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AOX Analyse

Die AOX-Analyse dient zur Beurteilung der Qualität von Wasser und Klärschlamm. Es werden die adsorbierbaren, organisch gebundenen Halogene gemessen. „X“ steht für die Halogene Chlor (Cl), Brom (Br) und Jod (I). Da die Cl-haltigen Verbindungen überwiegen, wird als AOX-Einheit mg Cl/l verwen­det. Das Halogen Fluor kann mit dieser Methode jedoch nicht erfasst werden. Die AOX-Methode wurde in Deutschland entwickelt und ist in verschiedenen Verordnungen international gesetzlich vorgeschrieben (DIN EN ISO 9562).

Bei dem AOX-Messverfahren wird die zu untersuchende Probe zunächst an Aktivkohle gebunden, entweder durch Schütteln (Schüttel­verfahren) oder mittels Durchspülen durch eine mit Aktivkohle gefüllte Säule (Säulenverfahren). Danach wird die beladene Aktivkohle von der wässrigen Phase durch Vakuumfiltration mittels einer TRAKETCH® PC-Membran 0,4 µm abgetrennt. Anschließend wird der Filterkuchen in eine Verbrennungsappa­ratur überführt. Alle weiteren Schritte erfolgen automatisch: Verbrennung in einem Sauerstoff­strom bei 950°C, Absorption der frei werdenden Halogenidionen in einem Elektrolyten und Bestim­mung mittels Silberionen durch mikrocoulometrische Titration. Dabei werden an der Anode Silberionen (Ag+) erzeugt, die sich mit den Halogenidionen (X-) zu AgX verbinden. Wenn alle Halogenidionen gebun­den sind, ist der Titrationsendpunkt erreicht und die Ag+-Konzentration und damit auch die gemessene Leitfähigkeit steigen an.

Vorteile der TRAKETCH®-Membranen in der AOX-Analyse:

  • die genau definierten 0,4 µm Poren bewirken einen Oberflächenfilter, der die Aktivekohlepartikel (0,5 µm) quantitativ abtrennt

  • die glatte Membranoberfläche ermöglicht eine leichte und quantitative Überführung des Filterkuchens

  • die Spezialmembran TRAKETCH® Disc AOX weist einen extrem niedrigen Gehalt an flüchtigen Halogenen von <0,03 µg/cm2 auf, so dass keine Artefakte gemessen werden